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Vom Nutzen der Muttersprache für das Fremdsprachenlernen

Prof. Butzkamm erneut zu Gast am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Kleve

Es ist immer wieder ein besonderer Termin, wenn der bekannte Fremdsprachendidaktiker und  Begründer der „aufgeklärten Einsprachigkeit“, Herr Prof. Dr. Butzkamm, den Weg von der RWTH Aachen ans Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Kleve findet. Dann geht es in der Ausbildung der Englischreferendarinnen und –referendare um das forschende Hinterfragen von vermeintlich selbstverständlichen fremdsprachendidaktischen Grundpositionen.

So auch am 6. Oktober, als er, der Einladung der beiden Fachleiter Denise Schaefer und Dr. Lothar Stanetzky folgend, seine Arbeit im Sprachunterricht für  Flüchtlinge 29 interessierten Englischstudienreferendarinnen und –referendaren vorstellte.

Entgegen der gängigen Meinung, dass man eine Fremdsprache nur durch konsequente ausschließliche Verwendung derselben erlernen könne, machte er deutlich, dass kommunikative Kompetenz jedem Sprachenlerner nämlich durch das bereits erfolgte Erlernen seiner Muttersprache bereits gegeben sei. Und auf diese Kompetenz solle man auf keinen Fall verzichten. Denn wenn das Wissen um Vergleichbarkeiten der sprachlichen Strukturen in Aussagen der Mutter- und Fremdsprache genutzt werde, dann könne – frei nach Humboldt –der unendliche Gebrauch von endlichen Mitteln gelingen.

In diesem Zusammenhang seien häufig die gängigen Lehrwerke für den optimalen Fremdsprachenerwerb ungeeignet, da hier die muttersprachlichen Hilfen nicht genutzt würden.

Ein Vortrag, der die anwesenden Referendarinnen und Referendare im besten Sinne nachdenklich stimmte, und sie dazu aufforderte, ihre Erfahrungen mit diesem Ansatz zu vertiefen.

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