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Vortrag von Prof. Butzkamm

Prof. Butzkamm, der Begründer der 'aufgeklärten Einsprachigkeit'  gibt neue Impulse für die Lehrerausbildung.

Wie sehr der Fremdsprachenerwerb vom Lernen der eigenen Sprache als Kind profitieren kann, konnte der renommierte Prof. Dr. Wolfgang Butzkamm zum wiederholten Male in einem Vortrag am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung am 07.05.2015 in Kleve verdeutlichen. Darin erläuterte er, dass, wenn sprachliche Muster dem Sinn und der Struktur nach verstanden werden, es (gemäß Humboldt) möglich sei, aus begrenzten grammatischen Strukturen unbegrenzt viele Sätze zu konstruieren. Dieses generative Prinzip sei seiner Meinung nach lange sträflich vernachlässigt worden. So referierte er den interessierten Referendarinnen und Referendaren anschaulich und in seiner ihm eigenen lebendigen Art, dass der Englischunterricht mittels „bilingualer Strukturübungen“ maßgeblich zum Sprachenlernen und – auch wichtig - zur Fehlervermeidung in diesem Prozess beitragen kann. Als emeritierter Professor für englische Sprache und ihre Didaktik an der RWTH Aachen war Prof. Butzkamm erneut einer Einladung der beiden Fachleiter für Englisch (Denise Schaefer und Dr. Lothar Stanetzky) am Seminar Gymnasium/Gesamtschule des ZfsL Kleve gefolgt. Die Erfahrungen der Referendarinnen und Referendare in der Umsetzung seines Ansatzes will er als Forschungsgrundlage für weitere Publikationen nutzen – eine gelungene Zusammenarbeit von Universität und praktischer Lehrerausbildung!

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